Causa Otto Mühl: Blühende Geschäfte mit Täterkunst
Im Kunsthandel ist die Debatte zum Umgang mit Werken Otto Mühls noch nicht angekommen. Das Dorotheum zog jetzt kurzfristig zwei Bilder vom Verkauf zurück.
Sektenkunst
Diese Motive sind nicht harmlos: Warum auch „unverdächtige Werkblöcke“, die im Wiener Aktionismusmuseum (WAM) gezeigt werden sollen, Otto Mühls Propaganda fortschreiben.
Der blinde Fleck der Kunstwelt: Otto Muehl und der Umgang mit Täterkunst

Eine Forschungsgruppe widmet sich der umfassenden politischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der „Muehl-Sekte“.
Die Wiener Menschenunwürde und der Fall Otto Mühl
Kommentar von Sophia Süßmilch: Die Trennung zwischen Werk und Mensch ist hier absurd. Einem pädosexuellen Sadisten baut man kein Museum. Ganz im Gegenteil: Mühls Taten müssen aufgearbeitet und Verantwortung muss übernommen werden.
Wiener Festwochen

Die zweiten Wiener Kongresse, eine Theaterperformance der Wiener Festwochen, widmete sich am Wochenende vom 13. bis 15. Juni 2025 unter der Überschrift „Kunst und Missbrauch“ drei prominenten Fällen aus der Kunstszene.