„Das holt das Schlechteste aus den Menschen hervor“
Rechtswidrige oder gefälschte Online-Bewertungen können dem Ruf von Ärzt*innen und Spitälern erheblich schaden. Dr.in Maria Windhager rät: „Betroffene sollten nicht zögern, sondern strukturiert und möglichst rasch reagieren – rechtlich, aber auch organisatorisch.”
Meinungsfreiheit, Hass im Netz, Medienfreiheit

Die Causa rund um einen österreichischen Vertreter in Brüssel zeigt eins: Boulevard sind (fast) alle. Sein Name und sein Gesicht ging selbst durch Qualitätsmedien, die es besser wissen müssten. Ralph Janik hat aus diesem Anlass sein Gespräch mit Maria Windhager neu veröffentlicht.
Rechtskräftig: Bezeichnung „Scheißblatt“ für „Heute“ zulässig
Mann nannte Medium nach Artikel über Mindestsicherung auf X „Scheißblatt“. Herausgeberin Dichand ging in Berufung und scheiterte. Anwalt Rami: „Kein Freibrief“
„Heute“ ein „Scheißblatt“: Dichand scheiterte mit Berufung
Im November wurde ein Pensionist, der die Gratiszeitung „Heute“ als Scheißblatt bezeichnet hatte, vor Gericht freigesprochen. „Heute“-Herausgeberin ging daraufhin in Berufung.
OLG-Urteil: Pensionist durfte „Heute“ ein „Scheißblatt“ nennen
Ein Pensionist hatte auf einer Social-Media-Plattform die Gratiszeitung als „Scheißblatt“ bezeichnet, Herausgeberin Eva Dichand klagte. Das Oberlandesgericht Wien (OLG Wien) entschied, dass es sich um ein zulässiges Werturteil handle.
Die Wiener Menschenunwürde und der Fall Otto Mühl
Kommentar von Sophia Süßmilch: Die Trennung zwischen Werk und Mensch ist hier absurd. Einem pädosexuellen Sadisten baut man kein Museum. Ganz im Gegenteil: Mühls Taten müssen aufgearbeitet und Verantwortung muss übernommen werden.
Mehr Ethik, weniger Klicks
Wie schützt man Betroffene – wahrt gleichzeitig die Medienfreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung? Gespräch am runden Tisch u.a. mit Maria Windhager.
Fake-Bewertungen im Gesundheitswesen
Rechtswidrige oder gefälschte Online-Bewertungen können dem Ruf von Ärzt*innen und Spitälern erheblich schaden. Dr.in Maria Windhager rät: „Betroffene sollten nicht zögern, sondern strukturiert und möglichst rasch reagieren – rechtlich, aber auch organisatorisch.”
Nach dem Grazer Schulattentat: Medien in der Kritik

Über die Tragödie von Graz ist in Österreich in sehr unterschiedlicher Weise berichtet worden. Wo verläuft die Grenze zwischen Journalismus, der informieren muss, und Voyeurismus, der mit Emotionen Geschäfte macht? Und was sagt das Medienrecht? Mit Raimund Löw diskutieren Robert Treichler (Profil), die Medienanwältin Maria Windhager, Christian Nusser (Newsflix) und Barbara Tóth (Falter).
Wiener Kongresse II
Der zweite Wiener Kongress widmet sich dem Umgang mit Missbrauch, Übergriffen und Gewalt und damit auch einer der wohl einflussreichsten gesellschaftlichen Bewegungen der letzten Jahre: #MeToo. Diese hat die Kunst- und Kulturszene grundsätzlich verändert und Verstrickungen von sexueller Gewalt und Macht thematisiert – ausgerechnet in einer Szene, in der die Grenzüberschreitung, der Exzess und das kollektive Tun aufs Engste verwoben sind.