Alle Media-Beiträge

Standard
Wiener Festwochen / Wiener Prozesse

Liveticker zum dritten Wochenende der "Wiener Prozesse" bei den Wiener Festwochen

Die Wiener Prozesse verhandeln als eine Art Show-Gerichtsprozess verschiedene aktuelle gesellschaftliche Themen. Am Wochenende von 14. bis 16.06.2024 ging es um „Die Heuchelei der Gutmeinenden“. Dabei sollte verhandelt werden, was die Grenzen von zivilgesellschaftlichen Protestformen sind, konkret die Aktionen der Klimakleber, israelkritische Proteste und, ob sich die Wiener Festwochen des Fördergelderbetrugs schuldig machen. Zu letzterem Anklagepunkt war Maria Windhager als Zeugin an den Wiener Prozessen beteiligt.
Standard
Standard u Schmid / Stumpf

FPÖ-Politiker darf nicht behaupten, DER STANDARD lege "keinerlei Wert auf Richtigkeit"

In einem Verfahren zwischen dem Standard und dessen Redakteur Fabian Schmid, beide vertreten durch Maria Windhager, und Michael Stumpf, Landesparteisekretär der FPÖ Wien, hat der OGH eine erste Entscheidung getroffen. Stumpf darf nicht mehr behaupten, der Standard lege „keinerlei Wert auf Richtigkeit“ und habe eine „bösartige Verleumdungskampagne hochgezogen“. Allerdings sei laut OGH die Bezeichnung als politischer Aktivist (bezogen auf Schmid) in diesem Fall ein zulässiges Werturteil.
ORF.at
OGH Urteil zu Shitstorm

„Wegweisendes“ OGH-Urteil zu Shitstorm

In einem Posting auf Facebook aus dem Jahr 2021 wurde ein Polizist fälschlicherweise beschuldigt, einen Mann grob und ungerecht behandelt zu haben. Das Posting wurde hundertfach geteilt, es kam zu einem Shitstorm. Der Polizist wehrte sich dagegen vor Gericht und forderte Schadenersatz. Der OGH erkannte ihm in dritter Instanz den vollen Betrag – € 3.000,00 – zu und hielt fest, dass es in einem Shitstorm, der gerade durch die große Anzahl an Beteiligten definiert ist, auch genügt, eine einzelne Person ausfindig zu machen, um Ansprüche durchzusetzen. Maria Windhager wurde zu dem Urteil interviewt und hielt auch fest, dass sie durchaus weitläufige Folgen von dem Urteil erwartet.

11. Juni 2024

Grundrechtetag

ÖRAK – GRUNDRECHTETAG Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit im demokratischen Rechtsstaat

Am 11.06.2024 veranstaltete der ÖRAK und die Anwaltsakademie gemeinsam mit der WU den 4. Grundrechtetag der österreichischen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Thema der diesjährigen Tagung war die Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit im demokratischen Rechtsstaat. Maria Windhager war Referentin im Panel 2 zum Thema Versammlungsort.
Kurier
Oliver Vitouch ./. Stefan Weber

Uni-Rektor wirft "Plagiatsjäger" Weber üble Nachrede vor und klagte

Der „Plagiatsjäger“ Stefan Weber hat im Jänner 2024 in seinem Blog dem Universitätsrektor der Uni Klagenfurt, Oliver Vitouch, u. a. vorgeworfen, zwei Professorinnen durch die Entlassung „ein Leben lang in den Ruin“ getrieben zu haben. Im Kontext von Webers Blog werde der Eindruck erweckt, das er gezielt gegen Vitouch vorgehe. Auch, da Weber in der Ansicht von Maria Windhager, Vitouchs Anwältin, die journalistische Sorgfaltspflicht verletzt hat, erfolgte schlussendlich die Klage, die nun vertagt wurde.
Presse
Lena Schilling ./. Sebastian Bohrn Mena

Wozu sich Lena Schilling verpflichtet hat und was sie (nicht) zahlen muss

kein Kurztext möglich wegen paywall
Datum

Die Goldgräber

kein Kurztext möglich wegen paywall
Presse
Medienfreiheit

Rechtspanorama am Juridicum - Podiumsdiskussion zum Medienprivileg im Datenschutzrecht und Zitierverbot aus Akten

An dieser Podiumsdiskussion, geleitet von Presse-Journalist Benedikt Kommenda, nahm Maria Windhager teil, um über die anstehende Neuregelung des Medienprivilegs im Datenschutzrecht und das von der ÖVP avisierte Zitierverbot aus Akten zu sprechen.
profil
Hass im Netz

Bestandaufnahme zu Hassnachrichten an Spitzenpolitiker

In diesem profil-Beitrag, der gegen Politiker:innen gerichteten Hass im Netz behandelt, kommt Maria Windhager als Expertin zu Wort, um die derzeitige Lage der rechtlichen Möglichkeiten, gegen solche Kommentare vorzugehen, zu beurteilen. Anlass war ein solcher Fall, in dem Windhager Werner Kogler vertreten hat.
ORF
Hass im Netz / Kogler

Vergleich nach abwertendem Tweet gegen Kogler

Im Fall einer abwertenden Äußerung auf X (vormals Twitter) gegen Werner Kogler wurde Maria Windhager beauftragt, gerichtlich gegen die Verfasserin des Kommentars vorzugehen. Nachdem diese sich aber mehrmals entschuldigt und die Kosten für das Verfahren übernommen hat, wurde eine gerichtliche Verhandlung abberaumt und die Causa damit außergerichtlich geklärt.
Standard
Machtmissbrauch und Übergriffe am Theater

Theaterstück "Nestbeschmutzung" über Missbrauch am Theater

In diesem Theaterstück geht es um die Missstände in der Theaterbranche. In Folge der Aufführungen wurde auch zu einem Hintergrundgespräch mit involvierten Personen geladen, als Expertin nahm Maria Windhager teil. Die Initiatoren des Theaters hatten im Vorfeld ein Beratungsgespräch mit der Medienanwältin abgehalten.
Falter
Stefan Weber

Wie der selbsternannte Plagiatsjäger Stefan Weber gegen Kritikerinnen vorgeht

In diesem Falter-Artikel von Barbara Tóth berichtet diese über Stefan Weber und dessen Arbeit und Auftreten in (sozialen) Medien. Er hat auch Maria Windhagers Doktorarbeit einer Plagiatsprüfung unterzogen, nachdem diese den Rektor der Uni Klagenfurt, Oliver Vitouch, in einem medienrechtlichen Verfahren gegen Weber vertritt.
Tiroler Tageszeitung
Georg Willi / FPÖ

Eskalation im Innsbrucker Plakatstreit

Bürgermeister Georg Willi fordert FPÖ die umstrittenen Wahlplakate abzuhängen, die ihn als Problem bezeichen. Nach einer zweiten Plakatwelle kommt es zur Eskalation
Tiroler Tageszeitung
Georg Willi / FPÖ

Streit um Wahlkampfplakate zwischen FPÖ und Innsbrucker Bürgermeister Willi

Im Wahlkampf vor der Gemeinderats- und Bürgermeister-Wahl in Innsbruck veröffentlichte die FPÖ Plakate, auf denen Bürgermeister Georg Willi u.a. als Problem bezeichnet wird. Dieser ging darauf, von Maria Windhager vertreten, gegen diese von ihm als Hetze bezeichneten Aussagen vor.
vgt.at
Spar / VGT

Nach Teilerfolg vor OGH: VGT geht vor EGMR

Nachdem der OGH eine von Spar erwirkte einstweilige Verfügung gegen den Verein gegen Tierfabriken nur teilweise aufhob, wendeten sich die Tierschützer:innen nun an den EGMR.

7. März 2024

Ö1
#doublecheck – Das Ö1 Medienmagazin

Jäger, Gejagte und Profiteure

In diesem 30-minütigen Beitrag, gestaltet von Nadja Hahn und Stefan Kappacher, kommt Maria Windhager zu aktuellen Themen in der Medienlandschaft Österreichs zu Wort. Es geht unter anderem um Einschüchterung und Diskreditierung von Journalisten.
Ö1 #doublecheck
Angriffe gegen Journalismus

Krisenmanagement für Redaktionen

Dieser Bericht bezieht sich auf einen Beitrag des Ö1 Medienmagazins #doublecheck vom 07.03.2024. Es geht um aktuelle Geschehnisse in der Medienlandschaft bzgl. Einschüchterung und Diskreditierung von Journalisten.

4. März 2024

ORF
ZIB 1

Missbrauch - Beratungsstelle in der Kritik

Die Beratungsstelle Vera für Gewalt und Missbrauch im Bereich Kunst, Kultur und Sport, insbesondere der Kulturbereich, ist kürzlich durch negative Schlagzeilen aufgefallen. Maria Windhager kommt als Expertin auf dem Gebiet kurz zu Wort.
Der Standard
Paulus Manker

Kritik an Paulus Manker im ORF-"Kulturmontag"

Im Vorfeld der Einladung des Regisseurs Paulus Manker zum ORF-„Kulturmontag“ am 04.03.2024 gibt es vermehrt Kritik aufgrund der schweren Vorwürfe von Übergriffen gegen Manker. Erst kurz zuvor erschien die NDR-Dokumentation „Gegen das Schweigen. Machtmissbrauch bei Theater und Film“, in der Manker thematisiert wird.
ORF
Vera-Beratungsstelle

Missbrauch - Beratungsstelle in der Kritik

Die Beratungsstelle Vera für Gewalt und Missbrauch im Bereich Kunst, Kultur und Sport, insbesondere der Kulturbereich, ist kürzlich durch negative Schlagzeilen aufgefallen. In diesem ZIB1 Beitrag zum Thema kommt Maria Windhager als Expertin auf dem Gebiet kurz zu Wort. Der Beitrag ist seit 03.04.2024 aufgrund des ORF-Gesetzes nicht mehr verfügbar.
Verwaltungsrichter:innen-Vereinigung
Hass-im-Netz Bekämpfungsgesetz

Erfahrensbericht zum HiNBG

In einem Interview mit der Verwaltungsrichterinnen-Vereinigung hat Maria Windhager eine erste Bilanz zum Hass-im-Netz-Bekämpfungsgesetz gezogen. Die Thematik ist damit nun stärker ins öffentliche Problembewusstsein gerückt, die praktische Rechtsdurchsetzung in solche Fällen wurde vereinfacht, allerdings gibt es immer noch strukturelle Probleme in der Praxis.
Die Furche
Holzer / Scheuba

Kolumne Mischkulnig zu Holzer / Scheuba

In dieser Kolumne in der neunten Ausgabe der Wochenzeitung „Die Furche“ äußerst sich Lydia Mischkulnig zur nicht rechtskräftigen Verurteilung von Florian Scheuba im Prozess gegen Andreas Holzer.
Horizont
Digital Service Act

Podiumsdiskussion zum Inkrafttreten des neuen DSA

Artikel hinter paywall, hatte keine Infos für Kurztext
Norddeutscher Rundfunk
Machtmissbrauch/Paulus Manker

Doku über Machtmissbrauch in Theater und Film

Diese Dokumentation des Norddeutschen Rundfunks handelt von Machtmissbrauch in Theater und Film. Die Filmautorinnen Kira Gantner und Zita Zengerling behandeln im Film u.a. die beiden österreichischen Regisseure Paulus Manker und Julian Pölsler. Maria Windhager leistete hier einen Beitrag zur juristischen Beratung.
Standard
Paulus Manker

Vorwürfe gegen Regisseure Paulus Manker und Julian Pölsler

Der Artikel behandelt die NDR-Doku „Gegen das Schweigen. Machtmissbrauch bei Theater und Film“ und die Vorwürfe gegen Manker und Pölsler.
Krone.at
Reinagl / Weidenauer

Urteil in der Causa Reinagl / Weidenauer

Das Handelsgericht Wien weist am 19.02.2024 das Klagebegehren Weidenauers ab. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Weidenauer kann binnen einer Frist von vier Wochen Berufung erheben.
FALTER
Alexandra Föderl-Schmid

Angriffe auf Frauen im Journalismus

In diesem Artikel behandelt Barbara Toth anlässlich der Causa rund um Alexandra Föderl-Schmid die Häufung von persönlichen Angriffen im Internet gegen Frauen in der Journalismusbranche.
Falter
Hass im Netz gegen Frauen

Fall Föderl-Schmid: Im Internet haben Charakterattacken auf Frauen System

Ein Kommentar von Barbara Tóth im Falter zum zunehmenden Problem persönlicher Angriffe gegen vor allem Frauen, die in der Öffentlichkeit für vorwiegend linksliberale Ansichten stehen.
Kurier
Florian Scheuba ./. Andreas Holzer

Urteil in der Causa Holzer / Scheuba

Nach der Verhandlung am Landesgericht für Strafsachen Wien am 13.02.2024 wurde Florian Scheuba erstinstanzlich wegen übler Nachrede verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Scheubas Anwältin Maria Windhager kündigte Berufung an.
Standard
Pressefreiheit

Entgleisungen von Höchstrichterin lösen Sorge um Pressefreiheit aus

Eva Marek, Vizepräsidentin des Obersten Gerichtshofs, hat nach Standard-Recherchen in einer sie betreffenden Causa, mehrere diffamierende E-Mails an den Journalisten Michael Nikbakhsh geschrieben. Dies ist deshalb besorgniserregend, da der OGH oft medienrechtliche Verfahren behandelt (u. a. den Standard betreffend) und Grundsatzentscheidungen zur Pressefreiheit in Österreich dort getroffen werden.