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Pressefreiheit

Maria Windhager: „Der Schlüssel ist eine konsequente Plattformhaftung“

Die Anwältin und Neo-Vorständin von Reporter ohne Grenzen spricht über die größten strukturellen Probleme des österreichischen Journalismus, fehlende Distanz zur Macht, Männerbündelei – und warum Social Media ohne klare Haftungsregeln nicht einzufangen ist.
derstandard
Sexuelle Belästigung im Netz

Frauen über ihren Kampf gegen digitale Gewalt: „Die Polizei hat mich belächelt“

Ab 1. September ist das ungefragte Versenden von Penisbildern strafbar. DER STANDARD hat mit drei Frauen gesprochen, die sich gegen Übergriffe und Belästigung im Netz gewehrt haben.
derstandard
Der Standard ./. Mario Kunasek

Bericht über Anzeige: Kunasek scheitert mit Klage gegen STANDARD

Der FPÖ-Landeshauptmann sah sich durch einen Bericht über Vorwürfe zum Hausbau mit Parteigeldern geschädigt. Das Gericht entschied nicht rechtskräftig: Die Berichterstattung war zulässig
Falter
Holzer ./. Scheuba

Geldstrafe für Kabarettist Florian Scheuba / Im Justizpalast wird nicht gelacht

Gericht vermisst bei satirischer Kolumne über einen hochrangigen Polizisten die Einhaltung der journalistischen Sorgfaltspflicht
Die Tagespresse
Florian Scheuba ./. Andreas Holzer

Klarstellung im Fall Scheuba: Polizist Holzer ist ein extrem tätiger und fähiger Polizist

ACHTUNG: Bei der vorliegenden Publikation handelt es sich um ein satirisches, künstlerisch-literarisches Werk gemäß § 1 Abs. 1 UrhG sowie Art. 10 EMRK. Die Tagespresse Medienproduktion GmbH übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Missverständnisse, Irritationen oder reputative Kränkungen, die aus einer kontextwidrigen oder ironiefreien Rezeption der Inhalte entstehen. Viel Spaß beim Lesen dieser strafrechtlich einwandfreien, sehr lustigen Satire!
david_schalko_official (auf Instagram)
Florian Scheuba ./. Andreas Holzer

David Schalko zur Schuldspruchbestätigung des OLG gegen Satiriker Scheuba

„Ich erinnere mich an ein Telefonat vor über 20 Jahren mit dem damaligen Chef der ORF Rechtsabteilung, der sagte: Ich weiß, es ist ein Fehler, ausgerechnet Sie darauf aufmerksam zu machen. Aber es gibt den Satireparagrafen, da darf man fast alles. Solange es eindeutig Satire ist. Darauf ich: Was wäre ein Maßstab dafür? Er: Das ist halt das Schwierige. Ich: Zum Beispiel, wenn jemand lacht? Er: Ja, zum Beispiel, wenn jemand lacht. …”
Tiroler Tageszeitung
Antisemitismusvorwurf

ORF beendet nach antisemitischem Posting Vertrag mit Redakteur

Der langjährige ORF-Redakteur Robert Gordon bedauert seinen Facebook-Eintrag „zutiefst“. Der von der Anwältin Maria Windhager vertretene Humanitätsverein „Zwi Perez Chajes-Loge“ (B’nai B’rith) brachte eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen Gordon eingebracht hat.
Falter
Florian Scheuba ./. Andreas Holzer

Hohe Geldstrafe für Florian Scheuba: „Schwarzer Tag für politische Satire“

Der Satiriker Florian Scheuba wurde im Vorjahr wegen übler Nachrede gegen einen hohen Polizisten verurteilt.
derstandard.at
Holzer ./. Scheuba

Oberlandesgericht bestätigt, dass satirische STANDARD-Kolumne auch üble Nachrede war

Das Oberlandesgericht Wien bestätigte im Wesentlichen den Schuldspruch nach einer Kolumne des Satirikers Florian Scheuba im STANDARD. Die Causa wird nun ein Fall für das Höchstgericht
wien.orf.at
Florian Scheuba ./. Andreas Holzer

„Ibiza-Video“: OLG bestätigt Scheuba-Schuldspruch

Das Oberlandesgericht Wien (OLG) hat den Schuldspruch nach einer Kolumne des Satirikers Florian Scheuba in der Tageszeitung „Der Standard“, in der er Bundeskriminalamt-Direktor Andreas Holzer bei den Ermittlungen zum „Ibiza-Video“ Untätigkeit vorwarf, im Wesentlichen bestätigt.
diepresse.com
Interview über Hasspostings

Maria Windhager über Hass im Netz: „Das holt das Schlechteste aus den Menschen hervor“

Anwältin Maria Windhager ist auf das Thema Hass im Netz spezialisiert. Im Interview erklärt sie, welche Menschen hinter Hasspostings stehen und wie man sich wehren kann. Mit der Ärztekammer hat sie eine Ombudsstelle konzipiert, die Betroffene unterstützt.
derstandard.at
Günther Reisenauer ./. Eva Dichand

OLG Wien bestätigt: Bezeichnung „Scheißblatt“ für „Heute“ ist zulässig

Mann nannte Medium nach Artikel über Mindestsicherung auf X „Scheißblatt“. Herausgeberin Dichand ging in Berufung und scheiterte. Das Urteil ist jetzt rechtskräftig.
kleinezeitung.at
Dichand ./. Pensionist Günther R.

„Heute“ ein „Scheißblatt“: Dichand scheiterte mit Berufung

Im November wurde ein Pensionist, der die Gratiszeitung „Heute“ als Scheißblatt bezeichnet hatte, vor Gericht freigesprochen. „Heute“-Herausgeberin ging daraufhin in Berufung.
diepresse.com
Günther Reisenauer ./. Eva Dichand

OLG-Urteil: Pensionist durfte „Heute“ ein „Scheißblatt“ nennen

Ein Pensionist hatte auf einer Social-Media-Plattform die Gratiszeitung als „Scheißblatt“ bezeichnet, Herausgeberin Eva Dichand klagte. Das Oberlandesgericht Wien (OLG Wien) entschied, dass es sich um ein zulässiges Werturteil handle.
derstandard.at
Kommentar der anderen (Sophia Süßmilch)

Die Wiener Menschenunwürde und der Fall Otto Mühl

Kommentar von Sophia Süßmilch: Die Trennung zwischen Werk und Mensch ist hier absurd. Einem pädosexuellen Sadisten baut man kein Museum. Ganz im Gegenteil: Mühls Taten müssen aufgearbeitet und Verantwortung muss übernommen werden.
derstandard.at
Schlüsse aus der Graz-Berichterstattung

Mehr Ethik, weniger Klicks

Die Berichterstattung über den Amoklauf in Graz warf grundlegende Fragen auf. Wie schützt man Betroffene – wahrt gleichzeitig die Medienfreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung? Am runden Tisch wurde nach Antworten gesucht.
www.ingo-news.at
Maßnahmen gegen Rufschädigung

Fake-Bewertungen im Gesundheitswesen

Rechtswidrige oder gefälschte Online-Bewertungen können dem Ruf von Ärzt*innen und Spitälern erheblich schaden. Dr.in Maria Windhager rät: „Betroffene sollten nicht zögern, sondern strukturiert und möglichst rasch reagieren – rechtlich, aber auch organisatorisch.”
Falter
„Tattoo und Tribunal“ von Sara Schausberger

Kunst und Missbrauch: Wiener Kongresse II

Bei den Wiener Kongressen II, einer Theaterperformance der Wiener Festwochen, geht es am Wochenende vom 13. bis 15.06.2024 um „Kunst und Missbrauch”. Maria Windhager wirkt am 14.06.2025 als Diskutantin an den Wiener Kongressen mit und wird zu zwei Fällen befragt.
Ärzte Woche Nr. 24/2025
Praxis. Cyberbulling

Im Schutz der Anonymität

Hass im Netz. Anfeindungen und Beleidigungen im Internet und den sozialen Medien gehören für viele Ärzte mittlerweile zum Alltag. Was Betroffene gegen den digitalen Shitstorm tun können. „Hass im Internet hat massiv zugenommen. Es ist gut, dass nun genauer hingesehen wird, wieweit Ärztinnen und Ärzte betroffen sind“, betont Medienanwältin Maria Windhager.
falter.at
Amoklauf in Graz

Der Amoklauf und die Medien / Spreu und Weizen

Barbara Tóth zeigt, wie verantwortungsvolle Medien vorgehen – und wie nicht. Ein medienethischer Leitfaden in sieben Punkten mit der Expertise von Maria Windhager.
derstandard.at
Politikwissenschafterin ./. Identitäre

Identitäre müssen rechtsextremen „Heimatkurier“ stilllegen

Eine Politikwissenschafterin hatte die Identitären geklagt, weil sie von diesen als aggressive Linksradikale dargestellt worden war. Das Handelsgericht Wien gab ihr recht, das Urteil ist rechtskräftig.
falter.at
Maria Windhagers Laudatio auf Barbara Tóth

Sie macht mehr als nur „ihren Job“

Barbara Tóths Arbeit beweist: Das Naheliegende ist nicht immer einfach. Ganz im Gegenteil. Das Naheliegende erfordert oft besonders viel Mut.
www.rog.at
Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich

Deutliches Zeichen für starke Pressefreiheit und wehrhaften Journalismus

Maria Windhager und Barbara Tóth verstärken den Vorstand von Reporter ohne Grenzen.
diffamierung.net
Schweizerisches Urteil gegen Diffamierung

Persönlichkeitsschutz: „Unrecht darf sich nicht lohnen!“

In der Schweiz ist dieser Tage ein bemerkenswertes Urteil gefallen: Der Ringier-Verlag muss der jahrelang vom Boulevard diffamierten Journalistin und ehemaligen Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin den Gewinn herausgeben, den der Verlag auf ihrem Rücken erzielte. Das Erstgericht sprach ihr 617.000 Euro zu. Dazu ein Interview mit Maria Windhager.
DiePresse
Martin Rutter/Rechtsprechung

Wer darf Martin Rutter rechtsextrem nennen?

Zwei Entscheidungen des Wiener Straflandesgerichtes werfen in diesen Tagen Fragen auf, weil zwei Richter in zwei sehr ähnlichen Fällen zwei sehr unterschiedliche Entscheidungen getroffen haben. Im Mittelpunkt beider Fälle steht der Corona-Leugner Martin Rutter. In einem Fall ist dem „Profil“ der Wahrheitsbeweis gelungen: laut Urteil darf es ihn daher als Verschwörungstheoretiker bezeichnen – und auch als Rechtsextremisten. Im zweiten ähnlich gelagerten Fall geht es um den „Falter“-Chefredakteur Florian Klenk, welcher in einem Facebook-Posting Rutter als Rechtsextremisten bezeichnete. Da entschied Richter Hartwig Handsur anders …
kleinezeitung.at
Der Fall Spiess-Hegglin

Widnhager: „Musterprozess gegen Boulevardmedien wäre eine große Sache!“

Interview. Schutz der Persönlichkeitsrechte: Medienanwältin Maria Windhager sieht im 617.000-Euro-Urteil in der Schweiz eine Chance, auch den Boulevard in Österreich stärker unter Druck zu setzen.
Salzburger Nachrichten
SLAPP

„Klagsfonds Journalismus“ soll bei Einschüchterungsklagen unterstützen

Die Datum Stiftung und der Presseclub Concordia gründen einen „Klagsfonds Journalismus“. Dieser soll freie Journalistinnen und Journalisten sowie kleinere Medienunternehmen finanziell und juristisch unterstützen, wenn sie aufgrund ihrer Berichterstattung mit Einschüchterungsklagen (SLAPPs) konfrontiert werden. Dabei sollen zivil-, medien- und strafrechtliche Fälle abgedeckt werden. Ausdrücklich ausgeschlossen sind arbeitsrechtliche Angelegenheiten.
Kurier
Hass im Netz

Beleidigt und verunglimpft: Wie oft Ärzte Opfer von Hass im Netz werden

Der Artikel beschreibt die zunehmende Häufung von Hass und Verunglimpfungen, die Ärzte und Ärtinnen im Internet erfahren, besonders auf Bewertungsplattformen wie DocFinder und in sozialen Medien. Laut einer Umfrage der Wiener Ärztekammer gaben 58 % der befragten Ärzt:innen an, in den letzten zwei Jahren mit ungerechtfertigten Bewertungen konfrontiert worden zu sein. „Im Rahmen der Meinungsfreiheit muss man sich viel gefallen lassen. Nicht aber Vorwürfe, die nicht belegbar sind“, sagt Windhager. Eine neue Ombudsstelle soll Betroffenen helfen.
STANDARD
Vitouch vs Weber

„Plagiatsjäger“ Weber wegen übler Nachrede rechtskräftig verurteilt

Das Oberlandesgericht Linz bestätigte jetzt die erstinstanzliche Entscheidung: Weber hat in seinem Blog den damaligen Rektor der Universität Klagenfurt diffamiert, muss dafür 4.000 Euro Entschädigung und die Verfahrenskosten zahlen, sowie das Urteil veröffentlichen.

5. Februar 2025

Oliver Vitouch ./. Stefan Weber

„Plagiatsjäger“ Stefan Weber verurteilt

Der Medienwissenschaftler und selbsternannte „Plagiatsjäger“ Stefan Weber wurde zu einer medienrechtlichen Entschädigung rechtskräftig verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Weber den damaligen Rektor der Universität Klagenfurt, Vitouch, im Jänner 2024 mit falschen Vorwürfen diffamiert hat. „Das Oberlandesgericht Linz hat die Entscheidung des Landesgerichts Salzburg vollinhaltlich bestätigt, was keine große Überraschung ist“, sagte die Anwältin des Klägers Maria Windhager