Alle Media-Beiträge

falter.at
Maria Windhagers Laudatio auf Barbara Tóth

Sie macht mehr als nur „ihren Job“

Barbara Tóths Arbeit beweist: Das Naheliegende ist nicht immer einfach. Ganz im Gegenteil. Das Naheliegende erfordert oft besonders viel Mut.
www.rog.at
Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich

Deutliches Zeichen für starke Pressefreiheit und wehrhaften Journalismus

Maria Windhager und Barbara Tóth verstärken den Vorstand von Reporter ohne Grenzen.
diffamierung.net
Schweizerisches Urteil gegen Diffamierung

Persönlichkeitsschutz: „Unrecht darf sich nicht lohnen!“

In der Schweiz ist dieser Tage ein bemerkenswertes Urteil gefallen: Der Ringier-Verlag muss der jahrelang vom Boulevard diffamierten Journalistin und ehemaligen Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin den Gewinn herausgeben, den der Verlag auf ihrem Rücken erzielte. Das Erstgericht sprach ihr 617.000 Euro zu. Dazu ein Interview mit Maria Windhager.
DiePresse
Martin Rutter/Rechtsprechung

Wer darf Martin Rutter rechtsextrem nennen?

Zwei Entscheidungen des Wiener Straflandesgerichtes werfen in diesen Tagen Fragen auf, weil zwei Richter in zwei sehr ähnlichen Fällen zwei sehr unterschiedliche Entscheidungen getroffen haben. Im Mittelpunkt beider Fälle steht der Corona-Leugner Martin Rutter. In einem Fall ist dem „Profil“ der Wahrheitsbeweis gelungen: laut Urteil darf es ihn daher als Verschwörungstheoretiker bezeichnen – und auch als Rechtsextremisten. Im zweiten ähnlich gelagerten Fall geht es um den „Falter“-Chefredakteur Florian Klenk, welcher in einem Facebook-Posting Rutter als Rechtsextremisten bezeichnete. Da entschied Richter Hartwig Handsur anders …
kleinezeitung.at
Der Fall Spiess-Hegglin

Widnhager: „Musterprozess gegen Boulevardmedien wäre eine große Sache!“

Interview. Schutz der Persönlichkeitsrechte: Medienanwältin Maria Windhager sieht im 617.000-Euro-Urteil in der Schweiz eine Chance, auch den Boulevard in Österreich stärker unter Druck zu setzen.
Salzburger Nachrichten
SLAPP

„Klagsfonds Journalismus“ soll bei Einschüchterungsklagen unterstützen

Die Datum Stiftung und der Presseclub Concordia gründen einen „Klagsfonds Journalismus“. Dieser soll freie Journalistinnen und Journalisten sowie kleinere Medienunternehmen finanziell und juristisch unterstützen, wenn sie aufgrund ihrer Berichterstattung mit Einschüchterungsklagen (SLAPPs) konfrontiert werden. Dabei sollen zivil-, medien- und strafrechtliche Fälle abgedeckt werden. Ausdrücklich ausgeschlossen sind arbeitsrechtliche Angelegenheiten.
Kurier
Hass im Netz

Beleidigt und verunglimpft: Wie oft Ärzte Opfer von Hass im Netz werden

Der Artikel beschreibt die zunehmende Häufung von Hass und Verunglimpfungen, die Ärzte und Ärtinnen im Internet erfahren, besonders auf Bewertungsplattformen wie DocFinder und in sozialen Medien. Laut einer Umfrage der Wiener Ärztekammer gaben 58 % der befragten Ärzt:innen an, in den letzten zwei Jahren mit ungerechtfertigten Bewertungen konfrontiert worden zu sein. „Im Rahmen der Meinungsfreiheit muss man sich viel gefallen lassen. Nicht aber Vorwürfe, die nicht belegbar sind“, sagt Windhager. Eine neue Ombudsstelle soll Betroffenen helfen.
STANDARD
Vitouch vs Weber

„Plagiatsjäger“ Weber wegen übler Nachrede rechtskräftig verurteilt

Das Oberlandesgericht Linz bestätigte jetzt die erstinstanzliche Entscheidung: Weber hat in seinem Blog den damaligen Rektor der Universität Klagenfurt diffamiert, muss dafür 4.000 Euro Entschädigung und die Verfahrenskosten zahlen, sowie das Urteil veröffentlichen.

5. Februar 2025

Oliver Vitouch ./. Stefan Weber

„Plagiatsjäger“ Stefan Weber verurteilt

Der Medienwissenschaftler und selbsternannte „Plagiatsjäger“ Stefan Weber wurde zu einer medienrechtlichen Entschädigung rechtskräftig verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Weber den damaligen Rektor der Universität Klagenfurt, Vitouch, im Jänner 2024 mit falschen Vorwürfen diffamiert hat. „Das Oberlandesgericht Linz hat die Entscheidung des Landesgerichts Salzburg vollinhaltlich bestätigt, was keine große Überraschung ist“, sagte die Anwältin des Klägers Maria Windhager
Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien
Hass im Netz

Neue Ombudsstelle „Hass im Netz“ der Ärztekammer Wien

Die Ärztekammer Wien hat auf ihrer Website eine von Maria Windhager konzipierte Ombudsstelle gegen Hass im Netz eingerichtet, welche Ärzt:innen die von Hass im Netz betroffen sind kostenlose Hilfe anbietet
DER STANDARD
Rechtsprechung

Kritik an Gerichtsurteilen

Seit Februar ist eine besorgniserregende Fehlentwicklung in der Judikatur festzustellen, welche den Schutz von Institutionen und journalistische Arbeit betrifft. Aber Achtung! Die jüngst kritisierten Urteile wurden nicht von denselben Gericht gefällt: Das Handelsgericht Wien entschied, das DÖW dürfe „pseudowissenschaftlich“ genannt werden (nicht rechtskräftig). Das OLG Wien erlaubte eine Fotomontage mit Andeutungen von Pädokriminalität des Vizekanzlers Kogler wegen grüner LGBTIQ-Politik (rechtskräftig). Der OGH gab der FPÖ in letzter Instanz recht, die Satireaktion der Tagespresse der an Wirtshäuser verschickten Fake-FPÖ-Briefen sei irreführend und rechtswidrig (rechtskräftig).
Falter
Dichand vs Günther R.

Die unterlegene Diva

Ein Pensionist bezeichnete das Gratisblatt „Heute“ als „Scheißblatt“ und den Chefredakteur Clemens Oistric beleidigte er als „Rattler“. Die „U- Bahn-Sitzunterlagen-Ausstatterin“ (Florian Scheuba im Standard) brachte eine Privatanklage ein. Das Gericht sprach den Angeklagten jedoch frei, da „Scheißblatt“ als zulässige Wertung gilt.
Die Tagespresse
E. Dichand vs Günther R.

„Heute“ als „Scheißblatt“ bezeichnet: Gericht spricht Günther R. frei

Das Wiener Straflandesgericht spricht Günther R. nicht rechtskräftig frei. Der Wiener Pensionist hatte die „Heute“-Zeitung in einem Posting auf X.com als „Scheißblatt“ bezeichnet. Herausgeberin Eva Dichand hatte daraufhin eine Privatanklage gegen R. wegen Beleidigung eingebracht.
Der Standard
Dichand vs Pensionist

„Heute“ ein „Scheißblatt": ein zulässiges Werturteil

Ein Mann bezeichnete das Medium nach einem Artikel über Mindestsicherung auf X als „Scheißblatt“. Für den Richter ein zulässiges Werturteil. Heute-Herausgeberin Eva Dichand geht mit ihrer Privatanklage in Berufung.
Der Standard
DATUM ./. Humana

Altkleiderverein scheitert mit Medienprozess gegen Magazin

Wegen eines vor 14 Jahren erstmals erschienenen kritischen Artikels fordert die Organisation vom Magazin eine Gegendarstellung und Geld. Und scheitert mit dem Begehren in erster Instanz.
Ärzt*in für Wien
Hass im Netz

„Es gilt kühlen Kopf zu bewahren“

Maria Windhager erzählt im Gespräch mit Ärzt*in für Wien von verbaler Aufrüstung, Hass und Fake News in Sozialen Medien, der verschwindenden Diskussionskultur im Internet und wie man als Ärztin oder Arzt mit Hass, Kritik und Vorwürfen umgehen soll.
DiePresse
Lena Schilling ./. Sebastian Bohrn Mena

Widerrufsklage gegen Lena Schilling: Richterin drängte auf Vergleich

Im Rechtsstreit zwischen Lena Schilling und dem Ehepaar Bohrn Mena drängte die Richterin auf einen Vergleich. Nach nicht-öffentlichen Gesprächen im Gerichtssaal wurde ein Vergleich erzielt, der das „ewige Ruhen des Verfahrens“ vorsieht. Lena Schilling ist verpflichtet, schriftliche Erklärungen an Dritte zu senden.
Falter
Volkskanzler Kickl

Lexikon: Vokaki

Der Begriff „Volkskanzler“ ist nicht neu: 1917 forderte die sozialdemokratische Zeitung Arbeiterwille einen solchen. Die Nazis übernahmen den Begriff, ersetzten ihn jedoch später durch „Führer“. Im Wahlkampf 2024 wurde der Begriff als „Vokaki“ in den sozialen Medien populär. Medienanwältin Maria Windhager kommentierte 2023 vorausschauend auf X: „Wenn schon Volkskanzler, dann bitte Vokaki!“
DER STANDARD
Der Standard ./. Hans Dichand

„Antisemitische Untertöne“ - „Kronen Zeitung“ verzichtet auf Berufung, Urteil ist rechtskräftig

Zum 80. Geburtstag von Hans Rauscher: Der fulminante Prozesserfolg gg Hans Dichand zum sekundären Antisemitismus in der Krone: Andeutungs- und Anspielungsformen, die Bezüge zu weit verbreiteten antisemitischen Ressentiments herstellten.
Österreichische Medienakademie/Falter Verlag
Pflichtlektüre für Medieninteressierte

Buch „Praktischer Journalismus“

Ein Lehrbuch für den Berufseinstieg und alle, die wissen wollen, wie Medien arbeiten. Mit einem Überblick von Maria Windhager zum Medien- und Persönlichkeitsschutzrecht.
Kurier
Sigi Maurer ./. Grüner Verein für Grundrechte und Informationsfreiheit

Gericht gibt Maurer in „Stinkefinger-Prozess“ gegen Petrovic recht

Der impfkritische „Grüne Verein für Grundrechte und Informationsfreiheit“ (GGI) rund um die frühere Grünen-Chefin Madeleine Petrovic muss der Grünen Klubobfrau Sigrid Maurer 400 Euro sowie die Verfahrenskosten bezahlen. Maurer hatte wegen Urheberrechtsverletzung geklagt, nachdem GGI unter einen Tweet von Maurer ihr berühmtes „Stinkefinger“-Foto kommentierte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, GGI hat Berufung eingelegt.
STANDARD
Oliver Vitouch ./. Stefan Weber

„Plagiatsjäger“ Stefan Weber wegen übler Nachrede verurteilt

Der Medienwissenschafter muss dem Rektor der Uni Klagenfurt 4000 Euro Entschädigung zahlen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
STANDARD
Umstrittene „Islamlandkarte“

Islamstudie manipulativ

Eine Studie der Universität Wien zu den „Effekten des islamischen Religionsunterrichts in Österreich“ entspricht nach einer Auskunft der Bildungsdirektion Wien nicht den „notwendigen Standards“.
STANDARD
Lena Schilling ./. Sebastian Bohrn Mena

Vergleich vorerst gescheitert

Veronika und Sebastian Bohrn Mena klagen Lena Schilling auf Widerruf kreditschädigender Behauptungen.
Kurier
Bohrn Mena vs Schilling

Richterin schlägt ein gerichtsinternes Einigungsverfahren vor

Im Verfahren Bohrn Mena gegen Schilling scheitert der Versuch, einen Vergleich zu schließen. Richterin Zlöbl schlägt daher vor, ein gerichtsinternes Einigungsverfahren, parallel zum Gerichtsstreit, durchzuführen. Der nächste Verhandlungstermin wurde vorsorglich auf den 24. Oktober festgesetzt.
oe24
Lena Schilling ./. Sebastian Bohrn Mena

Bohrn Menas möchten eine Entschuldigung von Lena Schilling

Lena Schilling erscheint nicht zum Gerichtstermin. Bohrn Menas drohen: „Falls sie sich nicht entschuldigt, machen wir die wahren Hintergründe ihrer Verleumdung publik.
Heute
Bohrn Mena vs Schilling

Richterin rügt Bohrn Mena vor Gericht

Im Verfahren gegen Schilling ermahnt die Richterin die emotionalen Bohrn Menas und schlägt eine gütliche Einigung vor, auf die sich die Parteien jedoch noch nicht einigen konnten.
Ö1 ORF
Lena Schilling ./. Sebastian Bohrn Mena

Prozess gegen Lena Schilling beginnt

In diesem 2-minütigen Beitrag im Ö1 Abendjournal zum Prozessauftakt Bohrn Mena gegen Schilling kommt Maria Windhager zu Wort. Sie ist der Ansicht, dass die Forderung der Bohrn Menas nach einem öffentlichen Widerruf zu weit gehe, da die Behauptungen, die Schilling im engen Personenkreis gemacht habe, nicht tatbestandsmäßig seien.
oe24.at
Vavra / OE24

Urteilsveröffentlichung von oe24 im Verfahren gegen DI Johannes Vavra

Maria Windhager vertrat in diesem Fall DI Johannes Vavra, aufgrund dessen Antrag die oe24 GmbH zu einer Schadenersatzzahlung und dieser Urteilsveröffentlichung verpflichtet wurde.
Standard
Wiener Festwochen / Wiener Prozesse

Liveticker zum dritten Wochenende der "Wiener Prozesse" bei den Wiener Festwochen

Die Wiener Prozesse verhandeln als eine Art Show-Gerichtsprozess verschiedene aktuelle gesellschaftliche Themen. Am Wochenende von 14. bis 16.06.2024 ging es um „Die Heuchelei der Gutmeinenden“. Dabei sollte verhandelt werden, was die Grenzen von zivilgesellschaftlichen Protestformen sind, konkret die Aktionen der Klimakleber, israelkritische Proteste und, ob sich die Wiener Festwochen des Fördergelderbetrugs schuldig machen. Zu letzterem Anklagepunkt war Maria Windhager als Zeugin an den Wiener Prozessen beteiligt.